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Forschungsdaten

Eine genaue Definition von Forschungsdaten und deren Abgrenzung von anderen Daten ist anspruchsvoll.
  • DFG:
    Unter Forschungsdaten sind […] digitale und elektronisch speicherbare Daten zu verstehen, die im Zuge eines wissenschaftlichen Vorhabens z.B. durch Quellenforschungen, Experimente, Messungen, Erhebungen oder Befragungen entstehen. (DFG, 2010)
     
  • Report of the European Commission Public Consultation on Open Research Data:
    [...] defining research data as potentially all data, and others limiting it to data that is the product of research and/or data that is used for research. (EU, 2013)
     
  • im Projekt re3data:
    Unter Forschungsdaten werden digital vorliegende Daten verstanden, die im Rahmen von Forschungsprojekten (im weitesten Sinne) erhoben oder erzeugt werden und die Grundlage von Forschungsergebnissen, Publikationen etc. bilden.

 

 

 

Die Spannweite von Forschungsdaten lässt sich anschaulich in einem ternären System (Dreieck) darstellen. Exemplarisch sind einige typische Felder von Forschungsdaten eingezeichnet.

 

Auch die Eigentumsverhältnisse und die dadurch resultierenden Nutzungsrechte sind diversifizierter als bei wissenschaftlichen Publikationen. Im grafisch dargestellten Beispiel sind gleich vier Parteien an der Vergabe von Nutzungsrechten beteiligt.

 





Forschungsdaten sind häufig keine homogenen
Körper, sondern in sich selbst hochdifferenzierte
Gebilde, vergleichbar mit einem Baum, an dessen
Ästen die Forschenden arbeiten und sie weiter verzweigen.
Die „Früchte“ des Baumes können z.B. Publikationen sein.

Forschungsdaten-Baum

 

forschunsdaten.info

Weitere Informationen für die einzelnen Phasen des Forschungsdatenmanagements finden Sie auch unter forschungsdaten.info. Diese Website wird von Forschungseinrichtungen des Landes Baden-Württemberg entwickelt und betreut, auch unter aktiver Beteiligung des KIT.